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Im Jahr 2007 gründete eine private Investorengruppe das
Schweizer Sportfernsehen (SSF).
Idee
In der Schweizer Medienlandschaft im Sportbereich ist eine
Zweiklassen-Gesellschaft entstanden. Auf der einen Seite befinden sich die
finanzstarken Publikumssportarten, wie Fussball, Eishockey, Tennis, Formel 1
und Skifahren. Sie erhalten bei der SRG SSR idée suisse eine professionelle und
umfangreiche TV-Berichterstattung.
Auf der anderen Seite stehen alle
anderen Sportarten, die wenig bis keine Fernsehpräsenz erhalten und somit in
ihrer Breitenentwicklung limitiert sind. Davon betroffen sind nicht nur kleine
Randsportgruppen, sondern auch grosse und verbreitete Sportarten wie Handball,
Unihockey, Volley- und Beachvolleyball, Turnen, Curling und viele mehr. Diese Situation ist
sowohl sport- wie auch gesellschaftspolitisch ungenügend, da sie dem
Stellenwert des Breitensports in all seinen faszinierenden Facetten nicht
gerecht wird.
Ziel
Das Ziel des Schweizer Sportfernsehens ist es, dieser
Situation entgegenzutreten und eine offene TV-Plattform auf einem eigenen
Sender für nationale, regionale und lokale Sportaktivitäten in
unterschiedlichsten Ausprägungen zu garantieren. Das Programm steht in
Ergänzung zu den bestehenden Angeboten der SRG SSR idée suisse.
Konkret geht es dem SSF darum, dem Sport in seiner ganzen
Breite und Bedeutung (volkswirtschaftlich, gesundheits-, integrations-,
präventions- und regionalpolitisch) mit einem eigenständigen Fernsehprogramm
eine würdige Plattform zu bieten. Das SSF leistet dadurch einen wertvollen
Beitrag zur Förderung des Sports sowie zur Integration, Bildung, Information
und Unterhaltung der Schweizer Bevölkerung.
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